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Praktische Tipps zum gut Schlafen trotz Allergie

Gut schlafen trotz Allergie mit diesen praktischen Tipps

Viele Menschen leiden unter Allergien. Häufig treten die Beschwerden genau in dem Raum auf, der eigentlich der Erholung dienen sollte - dem Schlafzimmer. Im Folgenden finden Sie Informationen zu den häufigsten Allergien, die den Schlaf stören, und Tipps, wie Sie die Beschwerden mindern können.

Hausstaub- und Milbenallergie

Hausstaubmilben leben in Matratzen, Bettdecken und Kissen. Sie mögen Wärme und Feuchtigkeit. Die allergieauslösenden Partikel stammen nicht von der Milbe selbst, sondern von ihrem Kot, der sich im Hausstaub befindet. Symptome sind oft eine verstopfte Nase, Niesen und Husten - besonders morgens.

Tipps für einen besseren Schlaf bei einer Hausstaub-Allergie

  • Matratzen, die älter als acht Jahre sind, sollten ausgetauscht werden.

  • Verwenden Sie spezielle waschbare Bezüge für Matratzen, Allergiker-Kopfkissen und -bettdecken. Allergene werden im Inneren zurückgehalten und man vermeidet so den Kontakt mit ihnen.

  • Sowohl Matratzen-, Kissen- und Bettbezüge, als auch Bettdecken sollten bei 60 °C waschbar sein.

  • Lüften Sie Matratze und Bett ausreichend und regelmäßig. Ziehen Sie hierbei die Bettdecke nicht bis zum Kopfende hoch, da sonst die Matratzen-Oberfläche nicht ausreichend auskühlt. Die Zimmertemperatur sollte zwischen 18 °C und 20 °C betragen.

  • Der Teppichboden, sowie alle anderen Staubfänger sollten aus dem Schlafzimmer entfernt werden.

  • Lassen Sie Ihre Haustiere nicht ins Schlafzimmer.

  • Mindestens alle drei Monate sollten in den Wohnräumen Teppichböden und Polstermöbel gereinigt werden.

  • Alle Räume sollten mit wenigen Möbeln eingerichtet werden, sodass sich wenig Staub ansammelt, der die Allergene durch die Luft trägt.

  • Auf das Rauchen in der Wohnung sollte verzichtet werden.

  • Holz und Ledermöbel bieten keinen Lebensraum für Milben.

Kissen-Bezüge mit Medicott-Ausrüstung

Kissenbezüge mit Medicott-Ausrüstung sind ideal für Allergiker: Die spezielle Behandlung macht den Baumwollstoff unempfindlich gegen Schimmel und Milben, ganz ohne Fungizide. So bleibt der Bezug hygienisch, atmungsaktiv und hautfreundlich.

Tipps für guten Schlaf mit einer Pollenallergie

Pollenallergie

Während der Pollensaison gelangen Blütenpollen nicht nur über geöffnete Fenster ins Haus, sondern auch über Haare, Haut und Kleidung. Im Schlafzimmer können sie nachts die Schleimhäute reizen und zu unruhigem Schlaf führen.

Tipps für einen guten Schlaf bei einer Pollenallergie

  • Duschen Sie abends und waschen Sie die Haare, um Pollen zu entfernen.

  • Lüften Sie zu Zeiten mit niedriger Pollenkonzentration, z. B. früh morgens oder nach einem längeren Regenschauer.

  • Schließen Sie Fenster und Türen bei starkem Pollenflug.

  • Halten Sie Kleidung, die Sie draußen getragen haben, vom Schlafzimmer fern.

  • Während des Pollenflugs sollten die Bezüge von Bettwaren circa alle zwei Wochen gewaschen werden

Latexallergie

Die Latexallergie ist eine Immunreaktion auf Proteine im Naturkautschuklatex. Sie äußert sich häufig durch Hautrötungen, Juckreiz und Ausschläge an den Kontaktstellen. In manchen Fällen kann es auch zu Atembeschwerden, Schwellungen oder sogar schweren allergischen Reaktionen kommen.

Kann sich durch eine Naturlatex-Matratze eine Latexallergie bilden?

Naturlatex-Matratzen gibt es seit ca. 60 Jahren. Wir von allnatura haben 40 Jahre Erfahrung mit Naturlatex-Matratzen. Wir haben bis heute keine einzige Rückmeldung erhalten, dass eine Latex-Allergie durch eine Naturlatex-Matratze ausgelöst wurde. Bisher wurde ein solcher Fall nicht beobachtet und auch nicht nachgewiesen.

Wir bemühen uns um die konsequente Verwendung von allergenarmem Latex. Nach der Herstellung wird der Latex-Rohling auf das Sorgfältigste ausgewaschen, um eventuelle produktionsbedingte Rückstände von Proteinen zu entfernen.

Die Latexallergie ist im Prinzip eine Kontakt-Allergie. Da der Matratzenkern vom Bezug abgeschirmt ist, kommt der Nutzer im täglichen Gebrauch nicht unmittelbar mit dem Material in Kontakt. Die Wahrscheinlichkeit, dass auf diesem Wege eine Latexallergie entsteht, ist somit äußerst gering.

Trotz Tierhaar-Allergie gut schlafen

Tierhaar-Allergie

Allergien werden nicht durch das Haar selbst, sondern durch bestimmte Eiweißstoffe in Hautschuppen, Speichel oder Urin der Tiere ausgelöst. Diese Partikel sind sehr fein und können sich lange in Textilien halten.

Tipps für einen guten Schlaf mit einer Tierhaar-Allergie

  • Lassen Sie Haustiere nicht ins Schlafzimmer.

  • Nach jedem Kontakt mit dem Tier die Hände waschen.

  • Reinigen Sie den Raum regelmäßig gründlich, inklusive schwer erreichbarer Stellen.

  • Das Tier sollte regelmäßig gekämmt werden und sein Fell sollte danach mit einem feuchten Tuch abgewischt werden, um die Allergene zu lösen und sie somit zu reduzieren.

  • Das Tier sollte seinen eigenen Schlafplatz haben, nicht auf dem Sofa oder dem Bett.

  • Waschen Sie Bettwäsche und Kissenbezüge häufig.

Schimmelpilz-Allergie

Schimmelsporen entstehen vor allem in feuchten Umgebungen und können durch die Luft ins Schlafzimmer gelangen. Auch kleinste Schimmelstellen, zum Beispiel hinter Möbeln oder an Fenstern, können allergische Beschwerden auslösen.

Tipps für besseren Schlaf bei einer Schimmelpilz-Allergie

  • Lüften Sie regelmäßig und achten Sie auf eine Luftfeuchtigkeit von 40 % bis 50 %.

  • Sowohl Matratzen-, Kissen- und Bettbezüge, als auch Bettdecken sollten bei 60 °C waschbar sein.

  • Beheben Sie Feuchtigkeitsprobleme, z. B. an Fenstern oder Wänden, sofort.

  • Reinigen Sie verdächtige Stellen gründlich und beugen Sie erneutem Befall vor.

  • Vermeiden Sie im Schlafzimmer Pflanzen, bei denen stehendes Gießwasser Schimmelbildung fördern kann.